4 Banken sind in der Schweiz systemrelevant
Vier Banken sind für die Schweiz zu wichtig, um einfach unterzugehen: UBS, Raiffeisen, die Zürcher Kantonalbank und PostFinance. Die Schweizerische Nationalbank hat sie als systemrelevant bezeichnet.
Was heisst das? Diese Banken erfüllen Aufgaben, die für die Schweizer Wirtschaft unverzichtbar sind und sich kurzfristig nicht ersetzen lassen: Einlagen, Kredite und Zahlungsverkehr. Fällt eine von ihnen aus, gerät die ganze Wirtschaft ins Wanken.
Darum gelten strengere Regeln. Systemrelevante Banken brauchen mehr Eigenkapital und Liquidität, dazu Mittel, die im Notfall Verluste auffangen. Und sie brauchen drei Pläne:
- Stabilisierungsplan: Wie sich die Bank in einer Krise selbst auffängt. Die Bank erstellt ihn, die FINMA genehmigt ihn jedes Jahr.
- Notfallplan: Wie Einlagen, Kredite und Zahlungsverkehr weiterlaufen, wenn die Bank zahlungsunfähig zu werden droht. Die Bank erstellt ihn, die FINMA beurteilt ihn jedes Jahr.
- Abwicklungsplan: Wie die Bank im Ernstfall saniert oder abgewickelt wird. Ihn erstellt die FINMA selbst.
Am 14. Oktober 2026 hat die FINMA die Pläne der drei inlandorientierten Banken beurteilt. Die Stabilisierungspläne von ZKB, Raiffeisen und PostFinance hat sie genehmigt. Die Notfallpläne von ZKB und Raiffeisen erfüllen die Anforderungen. Beim Notfallplan von PostFinance fehlt noch, wie es weitergeht, wenn eine Sanierung nicht möglich ist. Zur UBS berichtet die FINMA im Spätherbst separat.
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Vereinfacht dargestellt. Quellen: FINMA, Medienmitteilung vom 14.10.2026; FINMA, Rechtsgrundlagen für systemrelevante Banken; Bankengesetz (SR 952.0), Art. 7 ff.; FINMA, Resolution-Berichte 2023 und 2024; Geschäftsberichte der Banken. Symbolbild (KI-generiert). Auswertung bankmetrics, alle Angaben ohne Gewähr.