9 Gruppen – so teilt die Nationalbank die Banken ein
225 Banken gab es Ende 2025 in der Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank teilt sie für ihre Statistik in neun Gruppen ein:
- Grossbanken (2): Seit der CS-Übernahme sind es nur noch UBS AG und UBS Switzerland.
- Kantonalbanken (24): Fast jeder Kanton hat eine. Solothurn und Appenzell Ausserrhoden haben ihre in den 1990er-Jahren verkauft.
- Raiffeisenbanken (1): Für die SNB ist die Raiffeisen Gruppe eine einzige Bank, obwohl sie aus über 200 eigenständigen Genossenschaften besteht.
- Regionalbanken und Sparkassen (58): zum Beispiel Valiant, Bank Avera oder Hypothekarbank Lenzburg.
- Andere Banken (15): zum Beispiel PostFinance, Migros Bank und Cembra.
- Börsenbanken (37): vor allem Vermögensverwaltung und Wertschriftenhandel, zum Beispiel Julius Bär, Vontobel, Pictet und Swissquote.
- Ausländisch beherrschte Banken (61): die grösste Gruppe. Die Mehrheit gehört Eigentümern im Ausland, zum Beispiel bei J. Safra Sarasin, LGT und HSBC.
- Filialen ausländischer Banken (22): Zweigstellen ohne eigene Schweizer Gesellschaft, zum Beispiel von BNP Paribas, Deutsche Bank und Bank of China.
- Privatbankiers (5): Ihre Teilhaber haften mit dem eigenen Vermögen, zum Beispiel bei Bordier und Reichmuth.
Vor zehn Jahren waren es noch 266 Banken. Am stärksten geschrumpft sind die ausländisch beherrschten Banken, von 85 im Jahr 2015 auf 61. Die Zahl der Kantonalbanken ist seither unverändert.
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Quellen: SNB, Bankenstatistik 2025; SNB, Verzeichnis der Banken 2015 bis 2025. Auswertung bankmetrics, alle Angaben ohne Gewähr.